Aktuelles
 

 

   
Kommunahlwahl 2014
 
Bei der Kommunalwahl am 25.05.14 wurde die CDU mit 9624 Stimmen (33%) und damit mit großem Abstand erneut stärkste politische Kraft in Wannweil.
Im Vergleich zu 2009 konnte die CDU-Liste rund 1600 Stimmen zulegen und damit den 5. Gemeinderatssitz für die CDU hinzugewinnen.

Für den CDU-Ortsverband und die Gemeinderatsfraktion ist der eindeutige Wählerauftrag Verpflichtung.
Gemeinsam mit den anderen politischen Kräften in Wannweil und der Verwaltung wollen wir auch in Zukunft versuchen, für Wannweil die besten Lösungen zu finden.

Für den CDU-Ortsverband: Erwin Hallabrin
Für die CDU-Fraktion: Erich Herrmann

 
Wahlergebnisse 2014
 

 

   
Haushalt 2014 - Eckdaten
 
Verwaltungshaushalt
10, 10 Mio
 
Vermögenshaushalt
1,77 Mio
 
Zuführungsrate
1,04 Mio
 
Rücklage 31.12.14
3, 64Mio
 
Personalkosten
1,86 Mio
 
Grundsteuer B - Einnahmen
0,42 Mio
 
Gewerbesteuereinnahmen
0,45 Mio
 
Kreisumlage - Ausgabe
1,60 Mio
 
Kreditaufnahme
0,00 Mio
 
Schuldenstand 31.12.14
0,00 Mio
 
     
Wannweil ist ab 2014 schuldenfrei.
Dies entspricht dem mittel- und langfristigen Finanzkonzept der CDU- Fraktion.
Eines unserer wesentlichen Ziele ist damit erreicht.
 

 

   
Haushalt 2014 - CDU Anträge
Vermögenshaushalt:

Verpflichtungsermächtigung Feuerwehrhaus
1. Reduzierung der VE je nach GR-Beschluss auf 3,00 bzw. 2,7Mio €.
2. Ausführliche nichtöffentliche Vorberatung zu Punkt 1 vor der Haushaltsberatung und Beschlussempfehlung an GR
zu Punkt 1.
Begründung:
Der GR hat sich bisher öffentlich nicht dazu geäußert, von welchen Kosten er für das neue Feuerwehrhaus ausgeht oder wo für ihn die finanziellen Grenzen liegen. Dies ist allerdings ein zentraler Punkt bei jedem Bauvorhaben und nicht nur von der Sache her, sondern auch als politische Zielvorgabe notwendig. Die erste grobe Kostenschätzung von Frau Mergenthaler vom 05.04.11, Drucksache 2011-49 nö. , lag zwischen 2,6 - 2,9 Mio. Gesamtkosten. Von dem ging der GR aus.
Bei der Vorstellung des HH 2014 eröffnete die Verwaltung, dass nach neuester Kostenschätzung von 3,6 Mio. Gesamtkosten auszugehen sei. Diese Kostenschätzung lag bisher dem GR nicht vor. Eine solche war jedoch bereits in vorheriger Sitzung angemahnt worden.
Bei 3,6 Mio. bisheriger Schätzung wäre möglicherweise ein Endbetrag von knapp 4 Mio. zu befürchten. Dies entspräche, ausgehend von 2,6 Mio. einer Steigerung von knapp 54 %. Mit 3,6 Mio € liegen wir bei einer Steigerung von 38% .
4 Mio.€ hat der "Prachtbau" in Aidlingen für 80 Feuerwehrleute mit 8 Boxen (inkl. Waschhalle) und z.Bsp. Aufzug gekostet. Der Gemeinderat war sich im Gespräch einig - das konnte es nicht sein. Es passte natürlich auch nicht von den Dimensionen her.
Aichtal war eher unsere Welt. 4 Boxen plus Waschhalle, aber der Lehrsaal zu klein usw. Diese Fehler wollten wir nicht machten. Aber ansonsten war Aichtal ok.
Gesamtkosten: 1,63 Mio.€.
Weil im Dorf war eine gute Lösung und mit uns ebenso vergleichbar. Für 30.000 Einwohner ein Feuerwehrhaus mit 6 Toren (5 Boxen plus Waschhalle) für 2,4 Mio. Gesamtkosten. Nun mag bei uns das Baugrundstück problematischer sein und sicher sind auch die Baukosten gestiegen, aber die obigen Vergleiche zeigen, dass die Dimensionen doch deutlich von den ursprünglichen Vorstellungen des GR abweichen.
Nun gab es bereits mehrere Sitzungen zwischen Verwaltung, Feuerwehr und Architekten, ohne dass Vertreter des GR eingebunden gewesen wären. Auch dies entspricht nicht den üblichen Gepflogenheiten, denn für ein solches Projekt kann durchaus ein Bauausschuss gebildet werden oder aber können Vertreter des TA zu diesen Sitzungen eingeladen werden.
Auch das mahnen wir an, denn wir haben z.Bsp. die Situation, dass wir allein durch die Erweiterungsmöglichkeit (weitere Box) und jetzt noch das Tor dazu sicher einiges an Mehrkosten haben, ohne dass dies der GR ursprünglich wollte oder dies inzwischen formal beschlossen hätte. Insgesamt besteht nach Auffassung der CDU- Fraktion deshalb vor der Haushaltssitzung dringender Beratungsbedarf zur Klärung dieser Fragen.
Ergebnis der Beratung:
Der Gemeinderat hat die Kosten zunächst auf 3,23 Mio. gedeckelt. Dies entspricht einer Reduzierung der Verpflichtungsermächtigung (für die nächsten Jahre) auf 2,88 Mio Euro. Im HH 2014 eingestellt sind 350.00,- €, so dass für insgesamt 3,23 Mio. € eine Zusage des GR besteht.

Flächengewinnung durch Innenentwicklung
22.000,-€ streichen
Begründung:
Ein integriertes Stadt-/Dorfentwicklungskonzept ist für Wannweil nicht notwendig, weil die Flächen, die innerorts zur Verfügung stehen, hinreichend bekannt sind und mittel- und langfristig eine Entwicklung in den Außenbereich nicht stattfindet. So herrscht Konsens im GR, dass Spinnereiareal, Feuerwehrareal, Sportplätze, Bahnhofareal sowie weitere Innenflächen (Freifläche Schnitzerin/ Wiesengrund, Degerschlachter Str./Im Hegis) für eine Entwicklung zur Verfügung stehen.
Über private Flächen können wir ohnehin nicht verfügen, wobei hier flächenmäßig relativ wenig Möglichkeiten zur Verfügung stehen würden. Zudem gibt es bei uns auch keine Leerstände innerorts, die erfasst werden müssten.
Eine jetzige diesbezügliche Untersuchung hat für uns deshalb keine tatsächliche Bedeutung. Auch wenn wir dabei 11.000,- € Zuschuss erhalten, sind die restlichen 11.000,- € nach unserer Auffassung eine nicht notwendige Ausgabe und können eingespart werden.
Ergebnis der Beratung:
Dieser Antrag wurde zurückgezogen, nachdem in der Sitzung dargelegt wurde, dass diese Untersuchung zwingende Voraussetzung für eine spätere etwaige Erhöhung der Zuschüsse ist.

Sonnenschutzanlage
10.000,- € anbringen Sperrvermerk
Begründung:
Wenn es um Sonnenschutz über einem Sandkasten geht, erscheinen 10.000,- € als ein sehr hoher Betrag, zumal die Örtlichkeit im Kinderhaus Sonnenschein eher wenige Sonnenstunden am Tag verzeichnen kann. Der TA sollte sich zunächst ein Bild über das Vorhaben machen.
Ergebnis der Beratung:
Dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

Uhlandschule
Tische und Stühle 10.500,- € anbringen Sperrvermerk
Begründung:
Auch hier sollte der TA sich ein Bild über das Vorhaben machen.
Ergebnis der Beratung:
Dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

Verwaltungshaushalt Förderung der Jugendarbeit
Ausdehnung auf Wannweiler Kirchengemeinden
1. Erhöhung der Fördermittel gemäß Richtlinien um 2.000,- €.
2. Änderung der Vereinsförderrichtlinien dergestalt, dass auch die regelmäßige kirchliche Jugendarbeit (nicht Fördertopf) förderungsfähig ist.
Überschlagen dürfte hierfür ein zusätzlicher Betrag von ca. 1.500 - 2.000,-€ jährlich auskömmlich sein. (Prüfauftrag an die Verwaltung)
Begründung:
Die Kirchen leisten neben den Vereinen in Wannweil eine vielfältige, regelmäßige und hervorragende Jugendarbeit. Die Vereine erhalten hierfür Unterstützung, die Kirchen nicht, obwohl gerade auch dort eine breite und sehr wichtige Jugendarbeit stattfindet. Diese Arbeit ist auch für die Gemeinde von wesentlicher Bedeutung, weil unser Gemeinwesen hierdurch positiv beeinflusst wird. Nach Auffassung der CDU-Fraktion sollte die Jugendarbeit der Kirchen eine den Vereinen entsprechende Unterstützung erfahren.
Ergebnis der Beratung:
Dieser Antrag wurde mehrheitlich als Prüfantrag für die Verwaltung angenommen.

Für die CDU-Fraktion
Erich Herrmann

 

 

   
Haushalt 2014 - Haushaltsrede

Sehr geehrte Frau Rösch, Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates,
verehrte Wannweiler Bürgerinnen und Bürger,

Wannweil ist ab 2014 schuldenfrei
eine tolle Schlagzeile, nicht nur für die Presse, sondern auch eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde.
Keine Tilgungsleistungen, keine Zinszahlungen - jeder Euro kann für Zwecke und Ziele in unserer Gemeinde verwendet oder in Projekte investiert werden. Das hört sich gut an - und ist auch gut.
Das wesentliche Ziel des mittel- und langfristigen Finanzkonzeptes der CDU- Fraktion ist damit erreicht. Nicht umsonst haben wir bei der Verwaltung jetzt aktuell die Prüfung einer Sondertilgung unserer Restkredite angeregt - und offensichtlich war unsere Überlegung richtig. Zumindest wie es derzeit mit den Konditionen aussieht macht es Sinn, dass wir uns schuldenfrei stellen.
Oft wurde die CDU- Fraktion für ihre Sparbemühungen gescholten, aber jetzt ist eines unserer wesentlichen Ziele erreicht, wenn man von den Tilgungsleistungen beim Abwasserverband absieht. Klar, wir hätten uns schon länger schuldenfrei stellen können, aber trotzdem kann man diesen Schritt durchaus als "historisch" bezeichnen, wenn wir ihn denn im Laufe des Jahres vollziehen.
Schuldenfrei sein - ein Zustand von dem andere Kommunen träumen, sicher auch ein Zeichen für sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung durch Gemeinderat und Verwaltung und ein Zeichen dafür, dass wir verantwortungsvoll mit unseren finanziellen Ressourcen umgehen.
Ein Dank an dieser Stelle deshalb an die Verwaltung, insbesondere auch an unseren Kämmerer, Herrn Knop, dem ich hiermit gerne eine wirklich engagierte und sparsame Haushaltsführung bescheinige.
Doch nun zum Haushalt selbst.

Die Eckdaten des Haushalts 2014 signalisieren zunächst weiterhin eine positive Entwicklung in unserer Gemeinde. Die derzeitige Finanzsituation ist solide und bietet eine ausreichende Basis für zukünftige Entwicklungen und Investitionen - nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Keine Schulden, keine Kreditaufnahme, ein Rücklagenstand Ende 2014 von rund 3, 65 Mio. € , eine gute Konjunktur mit entsprechend guten Umlagen und Steuerzuweisungen für die Gemeinde - das sind ordentliche Vorraussetzungen für die Zukunft.
Einen Grund zum Jubeln haben wir allerdings nicht, wenn wir den Investitionsbedarf der kommenden Jahre, gerade auch im Verwaltungshaushalt, also bei den laufenden Ausgaben, betrachten.
Die Nettoinvestitionsrate ist zwar 2014 mit rund einer Million noch immer zufriedenstellend und erlaubt - allerdings mit Entnahmen aus der Rücklage in Höhe von knapp 600.000,- € - unsere Investitionen im Vermögenshaushalt.
Schwerpunkt mit rund 700.000, € werden auch dieses Jahr wieder der Straßenbau und marode Abwasserkanäle sein. Wir beginnen im Gebiet "Letten" mit der Uhlandstraße, Joh.-Fischer Straße und dem Römerweg, wobei auch erste Planungsraten für die Eugen-Bolz-Straße und die Schloßstraße eingestellt sind.
Bleiben wir noch kurz beim Straßenbau. Auf Antrag der CDU-Fraktion wurden dieses Jahr inzwischen die maroden Straßenabschnitte im Unteren Haldenweg und in der Verlängerten Marienstraße gerichtet. Beide Wege können jetzt wieder von Anliegern, Fußgängern, Radfahrern und auch Fahrzeugen gefahrlos benutzt werden. Der Hintere Silcherweg wird dieses Jahr folgen, auch das war Gegenstand unserer Anträge 2013.
Damit wäre dann das "Programm Sanierung innerörtlicher Feldwege" der CDU-Fraktion weitgehend zu unserer Zufriedenheit abgearbeitet.
Ganz kurz zu unseren aktuellen Anträgen. Die Notwendigkeit der neuen Bestuhlung in der Grundschule sowie die Sonnenabdeckung im Kindergarten Schulstraße wollen wir durch eine Besichtigung vor Ort in Augenschein nehmen.
Das Ergebnis unseres Auftrages an die Verwaltung zu prüfen, inwieweit die Kirchen in die regelmäßige Förderung der Jugendarbeit durch die Gemeinde einbezogen werden können, erbitten wir vor der HH-Beratung 2015.
Kurz zu den herausragenden Ausgabepositionen 2014.

Abwasser
Hervorzuheben sind hier sicher auch die Gesamtinvestitionen in Sachen Abwasserbeseitigung. Wenn man zu den Tilgungsumlagen an den Abwasserverband und den Umbaumaßnahmen am RÜB "Untere Mühle" die Kosten für neue Kanäle auf dem Letten dazurechnet, belaufen sich die Kosten für die Abwasserbeseitigung dieses Jahr auf rund 430.000,- €. Dies muss einfach auch einmal hervorgehoben werden.

Gebäudesanierungen
Dann haben wir dieses Jahr ein großes Potential an Erhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen auf der Agenda, die natürlich auch finanziell wesentlich zu Buche schlagen, aber im Verwaltungshaushalt gebucht werden.
An erster Stelle stehen hier die immensen Hagelschäden auch an gemeindeeigenen Gebäuden. Natürlich tragen hier die wesentlichen Kosten die Versicherungen, aber es sind doch wieder mehr als 100.000,- €, die an Eigenkosten von der Gemeinde zu tragen sind.
An dieser Stelle möchte ich den Kameraden unserer Feuerwehr auch ein besonderes Lob, Dank und Anerkennung aussprechen für die tagelange geleistete Arbeit für die Gemeinde und unsere Bürger.

Uhlandschule
Nehmen wir als weiteres Beispiel die Sanierungsmaßnahmen in der Uhlandschule, wo für die Sanierung der Toilettenanlagen rund 150.000,- € veranschlagt sind, oder Reparaturen in der Schwimmhalle und alten Turnhalle, die sich auch auf rund 50.000,- € belaufen.
Der Gebäudekomplex Uhlandschule mit beiden Hallen und der Schwimmhalle erfordert immer wieder erhebliche Investitionen.

Sanierung Uferbefestigung Fischbach
Oder nehmen wir dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Fischbaches, für die im kommenden Jahr rund 150.000,-€ erforderlich werden.

Treppenanlagen
oder für die Sanierung der Treppenanlagen im Bereich Panorama-/Saar-/Marienstraße, für die ebenfalls rund 150.000, € veranschlagt werden müssen.

All das sind kostenintensive Vorhaben, die sozusagen als Geschäft der laufenden Verwaltung anfallen und die Kosten parallel zu den Investitionen des Vermögenshaushaltes aufgebracht werden müssen.
Es gab 2013 und gibt 2014 eine Menge verschiedener Baustellen für die Verwaltung, hier insbesondere für die Ortsbaumeisterin und es ist uns klar, dass da im Ortsbauamt Vollbeschäftigung herrscht. Dann zum Thema "Neues Feuerwehrhaus". Klar, die CDU-Fraktion steht zu diesem Vorhaben. Allerdings müssen wir aufpassen, dass uns die Kosten nicht davonlaufen, zumal noch weitere Beschaffungen für die Feuerwehr in den nächsten Jahren anstehen. Die CDU- Fraktion hat deshalb ebenfalls für eine Deckelung der Kosten plädiert, wobei unser Antrag der formal Richtige war, nämlich die Verpflichtungsermächtigung entsprechend zu reduzieren. Wir sprachen von einer Reduzierung auf einen Betrag zwischen 2,7 und 3 Mio. €, wohlgemerkt nicht die Deckelung auf 2,7, sondern die Reduzierung der Verpflichtungsermächtigung. Die vom Gemeinderat beschlossene Deckelung entspricht einer Reduzierung der Verpflichtungsermächtigung auf 2,88 Mio. €. Kolleginnen und Kollegen, nehmen wir die finanziell umfangreichen Planungen in Sachen Feuerwehr zum Anlass, zum Ende dieser Wahlperiode eine kurze Rückschau zu halten und einen Ausblick auf kommende Haushaltsjahre zu wagen, und das natürlich in dem finanziellen Rahmen, der uns zur Verfügung steht.
Es hat sich in den vergangenen Jahren schon einiges bewegt und auch in den kommenden Jahren steht eine Menge Arbeit an.
Im Bereich Klimaschutz zum Beispiel, hat der Gemeinderat einiges auf den Weg gebracht.
Zu nennen sind hier im Wesentlichen

  • Die Umstellung der kompletten Straßenbeleuchtung auf quecksilberfreie LED-Lampen mit einem Kostenrahmen von mehr als 100.000 Euro.
  • Der Einbau eines BHKW in der Uhlandschule mit der Möglichkeit, die Wärme im Schwimmbad zu nutzen. Bereits jetzt ist eine erheblich Einsparung an Stromkosten zu verzeichnen, die jährlich zwischen 5 - 10.000,- Euro liegen wird.
  • Die Energetische Sanierung gemeindeeigener Gebäude wie Kindergärten und Schule od. alte Schule Eisenbahnstraße.
  • Der Bezug von teurerem Ökostrom aus Wasserkraft
    um nur die wichtigsten zu nennen.

Auch beim Thema Spinnerei befasst sich ein wesentlicher Teil der CDU- Anträge mit dem Bereich Klima- und Naturschutz. Insbesondere ist hier zu nennen die Einhaltung des KfW 70- Standards bei der Wohnbebauung, das geforderte Energiekonzept im Gewerbebereich, aber natürlich auch die Forderung, dass die Entnahme von Echazwasser für den Kanal im Interesse des Fischbestandes reduziert wird.
Nach Dorfsanierungsmaßnahmen I - hier wurden vor allem gemeindeeigene Gebäude auch energetisch auf Vordermann gebracht - folgt in den nächsten Jahren die Ausgabe II, mit einem Kostenrahmen von rund 2 - 3 Mio. Euro, wenn wir u. Umständen später nochmals aufstocken wollen. Schwerpunkt bei der Gemeinde wird in diesem Zuge die Verlegung des Feuerwehrhauses, die Überplanung dieses Geländes für eine Wohnbebauung und die Sanierung der alten Schule in der Schulstraße sein.
Wenn denn in diesem Zusammenhang von einer "Renaturierung Echaz" die Rede sein sollte - der Hochwasserschutz hat bei der CDU - Fraktion höchste Priorität.
Zu Buche schlagen werden in den nächsten Jahren weiterhin Millionenbeträge in Sachen Straßen- und Abwassersanierung, aber auch weitere Investitionen in Kindergärten und Betreuungsgruppen stehen bevor.
Kaum haben wir mit mehr als 100.000 € eine neue TigeR - Gruppe eingerichtet zeichnet sich ab, dass möglicherweise neue Investitionen erforderlich sind.
Ein letztes, kurzes Wort zu den Themen Sanierung unserer Streuobstbestände und Erhalt unserer Kulturlandschaft, so wie wir sie heute kennen.
Meine Damen und Herren, ich glaube, viele haben die wirkliche Dimension dieses Problems noch nicht erkannt. Das wird uns sicher - auch finanziell gesehen - noch einige Jahre beschäftigen, wenn wir da zielführende Schritte unternehmen wollen. Für die CDU- Fraktion ist das ein äußerst wichtiges Thema, weil es die Lebensqualität unserer Bürger unmittelbar berührt.

Wenn wir nun die Themenfelder betrachten, die in den nächsten Jahren - ohne unvorhersehbare Aufgaben - auf uns zukommen, wird deutlich, dass wir weiterhin sorgsam mit unseren Finanzen umgehen müssen, denn sobald die Konjunktur schwächelt und unsere Zuweisungen zurückgehen, engen sich unsere Spielräume wieder auf ein Mindestmaß ein.
Das können wir leider nicht beeinflussen, denn wir hängen nun mal am Tropf des Landes und der Konjunktur.
Deutlich wird auch - Wachstum an Einwohnern und Infrastruktur kostet Geld. Man sieht es an unseren immens steigenden Personalkosten und anderen Investitionen, die z.Bsp. im Bereich der Kinderbetreuung anfallen. Für die CDU-Fraktion heißt das - mit langsamen Schritten vorangehen. Es gilt, die vielen anstehenden Aufgaben zu erledigen, den finanziellen Rahmen dabei einzuhalten und vor allem abzuwarten, wie sich das Spinnereiareal entwickelt und was da an Aufgaben und Folgekosten auf uns zukommt.
Doch bei allen Problemfeldern, die in den nächsten Jahren auf uns warten - dieses Jahr, meine Damen und Herren, dürfen wir - Verwaltung und Gemeinderat - zum Abschluss der jetzigen Wahlperiode sicher zufrieden und auch ein wenig stolz auf uns sein, denn wir übergeben eine solide wirtschaftliche Finanzsituation an den neu zu wählenden Gemeinderat. Die CDU- Fraktion stimmt dem Haushalt 2014 zu.


Für die CDU-Fraktion.
E. Herrmann

 


   
Dorfsanierungsprogramm II
Wannweil wurde erneut auf Antrag nach entsprechenden Voruntersuchungen in ein Dorfsanierungsprogramm II aufgenommen. Der Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums liegt seit 27.3.13 vor. Demnach wird ein Zuwendungsbetrag von 600.000,- Euro bewilligt. Der Förderrahmen insgesamt ist auf 1 Million Euro festgelegt. Man geht davon aus, dass die Zuschüsse ein mehrfaches an Investitionsvolumen auslösen. Das jetzige Sanierungsgebiet ist begrenzt durch Bahnhofstraße, Eisenbahnlinie bis zum Inselweg, Griesstraße bis zur Schillerstraße, rechtsseitig der Echaz ist noch der Bereich des "alten Schulhauses" eingeschlossen.
Schwerpunkt der möglichen Maßnahmen sind neben privaten Ansprüchen die Auslagerung des Feuerwehrgebäudes, evt. in diesem Bereich eine Erneuerung des Echazufers und Nachverdichtung durch neue Bebauung, generell die Sanierung von Gebäuden, hier insbesondere das "alte Schulhaus" in der Schulstraße.
Der Gemeinderat hat die Wüstenrot Haus-und Städtebau GmbH mit der Durchführung der vorbereitenden Untersuchung beauftragt.
Bereits im Vorfeld kam es durch Begriffe wie z.Bsp. "Neuordnung des Mühlenviertels" zu Irritationen in der Bevölkerung, weil bei verschiedenen Bürgern der Eindruck entstand, hier würden Maßnahmen gegen den Willen der Eigentümer geplant und es würde sogar zu Enteignungen kommen.
Natürlich sind diese Befürchtungen gegenstandslos. Es sind sicher keine Maßnahmen gegen den Willen der Eigentümer beabsichtigt. Zudem ist an der Höhe der Zuwendung und damit dem finanziellen Rahmen erkennbar, dass sich die möglichen Maßnahmen in relativ engen Grenzen halten werden.
Zum Vergleich: Beim Dorfsanierungsprogramm I erhielt die Gemeinde Zuschüsse von insgesamt rund 2, 85 Mill. Euro. Im Vorfeld der Diskussion über den Zuschnitt des Sanierungsbereiches gab es formale Unstimmigkeiten, die aus unten stehendem Antrag erkennbar sind. Zudem hatte sich die CDU-Fraktion einen etwas anderen Zuschnitt des Bereiches vorgestellt, dem der Gemeinderat mehrheitlich allerdings nicht folgen konnte.

In seiner Sitzung am 05.12.2013 fasste der Gemeinderat hierzu weitere wesentliche Beschlüsse. Um die vom Regierungspräsidium genehmigten Zuschüsse in Höhe von zunächst 600.000,- Euro im Laufe der Jahre abrufen zu können, wird die Gemeinde rund 3 Millionen Euro an Eigenmitteln investieren müssen, dies allerdings verteilt über einen längeren Zeitraum, maximal 15 Jahre.
Die Rückläufe (rund 53% der Eigentümer im Sanierungsgebiet) im Rahmen der Bürgerbeteiligung waren hierbei sehr positiv. Einzelheiten über die Bezuschussung privater Vorhaben wurden vom Gemeinderat noch nicht beschlossen. Private Maßnahmen werden vermutlich erst ab 2016/2017 eine Rolle spielen.
Bereits sanierte Objekte
Sanierungsobjekt Schulstraße
Sanierungsobjekt Dorfstraße
Abrissobjekt Feuerwehrhaus
     
     
 


Neubau Feuerwehrhaus
Gemeinderat deckelt Kosten auf 3,23 Mio. Euro
Spätestens seit dem diesjährigen Hochwasser und dem Hagelunwetter ist vielen Bürgern wieder bewusst geworden, wie wichtig eine funktionierende Feuerwehr ist.
An dieser Stelle danken wir allen Feuerwehrkameraden für ihren tagelangen Einsatz zum Schutz und zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger.
Der Neubau des Feuerwehrhauses ist allerdings aus anderen Gründen beschlossene Sache. Das alte Haus entspricht seit langem nicht mehr dem heutzutage vorgeschriebenen Standard und eine Sanierung hätte überschlagen auch eine knappe Million Euro verschlungen. Der bisherige Standort eignet sich gut für eine Wohnbebauung innerorts.
So erhält die Feuerwehr nun ein neues Domizil neben dem Bauhof in der Robert-Boschstraße. Umfangreiche gemeinsame Vorüberlegungen von Feuerwehr, Gemeinderat und Verwaltung zum Raumprogramm waren Voraussetzung für einen Wettbewerb mit 6 Architekturbüros, in dem inzwischen der Siegerentwurf auch ausgewählt wurde.
Voraussichtlich 2016 soll das neue Gebäude bezugsfertig sein.

Probleme ergaben sich im Rahmen der Haushaltsberatung 2014 aktuell bei der Entwicklung der Kosten noch in der Planungsphase. Die Verwaltung gab hierbei als voraussichtliche Kosten rund 3,6 Mio. Euro an, ein Betrag, der von CDU, FWV und ALW als zu hoch angesehen wurde, weshalb diese Fraktionen entsprechende Anträge zur Deckelung der Kosten stellten.
Als politische Zielvorgabe an die Planer wurde dann am 20.02.14 vom gesamten Gemeinderat eine Deckelung auf zunächst 3,23 Mio. Euro beschlossen.
Ob und wie dieser Betrag zu halten sein wird, ist mit den Fachplanern zu erörtern.


 
Grundsatzantrag der CDU-Fraktion zum Thema Neubau Feuerwehrhaus vom 23.12.2010
Antrag der CDU- , FL- und FWV-Fraktion; Budget Feuerwehr vom 23.12.2010
Antrag der CDU - Deckelung Kosten Feuerwehrhaus vom 20.02.2014
 
Abrissobjekt altes Feuerwehrhaus
Baugelände für Neubau
 


Organisationsuntersuchung
Bereits in der Haushaltsberatung 2013 hat der Gemeinderat auf Antrag der CDU und FL eine Organisationsuntersuchung der Verwaltung beschlossen, um mögliche Problemfelder in der Verwaltung zu untersuchen und zu beseitigen. Schwerpunkte dieser Untersuchung sollen das Hauptamt, das Ortsbauamt sowie der Bauhof sein. Gerade im Bereich Bauhof ist festzustellen, dass die Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, allein die Grünflächen im Ort in einen befriedigenden Zustand zu versetzen, wobei nahezu alle über die Aufgaben eines "Landschaftsgärtners" hinausgehenden Arbeiten zusätzlich vergeben werden.
Auch das Ortsbauamt und das Hauptamt sollen in die Untersuchung mit eingebunden werden, um Verbesserungen zu erreichen.
Zur Vermeidung von Fehlentwicklungen scheint uns deshalb eine Organisationsuntersuchung dringend geboten. Wir sind weiter der Meinung, dass sich eine moderne Verwaltung selbst nach einer gewissen Zeit auf Effektivität überprüfen lassen sollte.

Am 05.12.2013 legte die Verwaltung nach fast einem Jahr einen Vorschlag für den weiteren Gang der Dinge vor, zunächst begrenzt auf die Untersuchung des Bauhofes.
Nach ausführlicher Diskussion wurde der "Kommunalberatung Kurz GmbH", 74229 Oedheim, ein Auftrag zur Untersuchung des Bauhofes erteilt - Kostenpunkt knapp 6.000,- Euro. Das Büro soll eine Problemanalyse erstellen und Vorschläge für eine wirtschaftliche Aufgabenerledigung vorlegen.

Für die CDU-Fraktion ist hierbei von zentraler Bedeutung, dass diese Verbesserungsvorschläge nicht mit einer personellen Erweiterung verbunden sind. Voraussichtlich im Mai 2014 soll der Bericht des Büros vorliegen.

 
Antrag der CDU- und FL-Fraktion vom 05.12.2012
 
Organisationsuntersuchung Bauhof
 


  Spinnerei - Bebauungsplan und Erschließungsvertrag - Entwicklungen 2014
Planänderung im Märktekonzept am 10.04.2014 beschlossen.

Bisheriger Sachstand:

Die CDU-Fraktion hat sich bereits im Vorfeld intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und ihre Vorstellungen in entsprechende Anträge gekleidet.


Die Bebauung des Spinnereiareals trägt dem Grundsatz der Innenentwicklung Rechnung. Holy als privater Träger will dort rund 50 Wohneinheiten, Gewerbeflächen und zwei Märkte realisieren. Mittelfristig für Wannweil eine große Chance der innerörtlichen Weiterentwicklung.
Der Gemeinderat hat hier im Wesentlichen die Aufgabe, durch den Bebauungsplan und den Erschließungsvertrag mit der Fa. Holy Rahmen und Umfang der baulichen Entwicklung, insbesondere aber auch energie - und umweltpolitische Akzente zu setzen und mit der Fa. Holy zu verhandeln.
So sollen nach Vorstellung der CDU-Fraktion die Häuser KfW 70 - Standard haben, für das Gewerbeareal ist eine Energiekonzeption vorzulegen, die Wasserentnahme aus der Echaz für den Kanal ist im Interesse des Fischbestandes zu reduzieren und natürlich wollen wir eine Fußgängerbrücke über die Echaz, die einen Zugang vom Gries zu den Läden ermöglicht.
Die Verhandlungen mit Holy sind Anfang des Jahres 2013 aufgrund eines schweren Unfalles des dortigen Projektleiters ins Stocken geraten und konnten erst im Spätherbst 2013 wieder aufgenommen werden.
Inzwischen hat der Technische Ausschuss am 20.02.14 die Abbruchgenehmigung für die alten Spinnerei-Wohnhäuser im Fallenbach erteilt - und der Abbruch dieser Gebäude ist bereits vollzogen. Weiter wurden bisher umfangreiche Rodungsarbeiten durchgeführt.
In Sachen Naturschutzmaßnahmen war Holy inzwischen im Vorgriff auf den Erschließungsvertrag sehr aktiv und hat eine Reihe von Artenschutzmaßnahmen ergriffen, u.a. aber auch eine wichtige Forderung der CDU- Fraktion erfüllt - nämlich nicht mehr so viel Wasser für den Kanal zur Stromerzeugung aus der Echaz zu entnehmen.
Anstatt nur 300 l werden zukünftig 400 l Wasser im Mutterbett der Echaz verbleiben, wodurch die Lebensbedingungen für Fische - vor allem im Sommer bei Niedrigwasser - dort wesentlich verbessert werden.

Aktuelle Planänderung im Märktekonzept - Stand 10.04.2014

Am 10.04.14 hat nun der Gemeinderat auf Vorschlag der Holy-AG eine wesentliche Änderung des Planentwurfes beschlossen und zu einer erneuten Anhörung auf den Weg gebracht. Während bisher als Versorgermärkte zwei Gebäude mit je 800 m² geplant waren, wird es jetzt nur ein Gebäude mit 1400m² geben, in dem ein Vollversorger untergebracht werden soll. Dieses nun wesentlich größere Gebäude rückt von der Wohnbebauung ab. Im Gegensatz zur bisherigen Planung werden zwischen dem Markt und der Wohnbebauung die Parkplätze angelegt.
Die Planänderung wurde erforderlich, weil die Ansiedlung zweier Märkte bei Landratsamt und Regierungspräsidium kontrovers diskutiert wurde. Für den jetzigen Vorschlag wird planungsrechtlich ein "Sondergebiet" ausgewiesen, wodurch die Planung verwirklicht werden kann.

Es ist geplant, dass Bebauungsplan und Erschließungsvertrag noch vor den Sommerferien 2014 verabschiedet werden.

Anträge der CDU-Fraktion zu diesem Thema:
Antrag vom 16.04.2012
Antrag vom 21.04.2010
Antrag vom 13.06.2012
Antrag vom 21.11.2012
Antrag vom 07.12.2012
 
 


  Gemeindestraßen
Verlängerte Marienstraße und Unterer Haldenweg auf Antrag der CDU- Fraktion 2013 nach längerem Hin und Her im Gemeinderat mit einem Makadambelag versehen.
Der hintere Silcherweg folgt 2014.


Beide Wege waren in einem erbärmlichen Zustand, wobei die verlängerte Marienstraße der offizielle Radweg durch Wannweil und der Untere Haldenweg ein beliebter Spazierweg ist.
Die Sanierung von Gemeindestraßen ist in Wannweil - wie in anderen Gemeinden- ein Dauerbrenner und verschlang im Laufe der Jahre Millionenbeträge. Jährlich investieren wir in die Instandsetzung von Straßen und Abwasserkanälen. Viele Bereiche wurden schon abgearbeitet, viele der Jahre Millionenbeträge.
Viele Bereiche wurden schon abgearbeitet, vieles ist aber noch zu tun und die notwendigen Sanierungsmaßnahmen werden auch zukünftige Haushalte mit Millionenbeträgen belasten.

Die Maßnahmen im Gries wurden in den letzten Jahren abgeschlossen, als zukünftiger Sanierungsbereich ist der "Letten" an der Reihe. Die Kanäle und Straßen dort sind in einem absolut untragbaren Zustand.
Begonnen wird 2014 im Bereich Uhlandstraße, Joh. Fischer Straße und Römerweg.
Bereits 2001 hat die Verwaltung auf Antrag der CDU-Fraktion eine "Prioritätenliste Straßen" erstellt, um die Maßnahmen (Straßenbau, Abwasser, Telefon, Beleuchtung) im Einzelfall zu bündeln und zeitliche Prioritäten festzulegen, nach denen die einzelnen Straßen abgearbeitet werden. Wiederum auf unseren Antrag hin wurde diese Liste 2012 überarbeitet und aktualisiert.
Verlängerte Marienstraße, Unterer Haldenweg und Silcherweg wären jedoch nach dieser Liste in den nächsten 10 bis 20 Jahren nicht in den Katalog aufgenommen worden - ein Zustand, der so nicht hingenommen werden konnte.

Also stellte die CDU-Fraktion entsprechende Anträge in der Haushaltsberatung 2013, die der Gemeinderat mehrheitlich auf Betreiben der Verwaltung ablehnte. Als dann aber die Verwaltung selbst 2 Monate später die inhaltlich genau gleichen Anträge zur Sanierung dieser Wege selbst einbrachte, ergab sich eine Mehrheit zur Durchführung der Maßnahme.
Seltsamerweise konnten nun ALW und SPD plötzlich genau dem zustimmen, was sie vor zwei Monaten im Antrag der CDU abgelehnt hatten.
Im November 2013 wurden inzwischen der Untere Haldenweg und die verlängerte Marienstraße gerichtet und mit einem Schwarzbelag versehen.

Der hintere Silcherweg folgt 2014.
 
Antrag der CDU-Fraktion vom 21.01.2012
Antrag der CDU-Fraktion vom 03.12.2012
 
verlängerte Marienstraße Vorher / Nachher
Unterer Haldenweg Vorher / Nachher


Hochwasser und Hagelschäden 2013
Der CDU- Ortsverband bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Wannweil und den fremden Einsatzkräften für die Hilfeleistung. Am 1. Juni 2013 Hochwasser, am 28. Juli 2013 das Hagelunwetter, zwei Ereignisse, die in unserer Region Millionenschäden verursachten. Während die Hochwassersituation in Wannweil dank baulicher Hochwasserschutzmaßnahmen gut gemeistert werden konnte, traf es Wannweil mit den Hagelschäden knüppelhart.
Es handelte sich laut Versicherungen um das größte durch Hagel bedingte Schadensereignis in Deutschland und verursachte Schäden in dreistelliger Millionenhöhe.
Nach dem Unwetter waren die Feuerwehrkameraden unter Zurückstellung eigener Interessen tagelang für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde im Einsatz, um die ersten Notfallmaßnahmen zu treffen, darunter elf auswärtige Wehren, die im Wege der Überlandhilfe mit Drehleitern und Einsatzkräften mehrere Tage in Wannweil Hilfe leisteten.
In Wannweil waren auch sämtliche gemeindeeigene Gebäude betroffen. Der Gesamtschaden beläuft sich hier auf rund 330. 000,- Euro.
Es entstanden Einsatzkosten von rund 110.000,- Euro, hauptsächlich resultieren aus Entschädigungen für die eingesetzten Wehren, Verpflegungsaufwendungen sowie Material- und Entsorgungskosten.
 


Haushaltssituation Wannweil 2013
Die Finanzfragen einer Gemeinde sind immer aktuell.
Die CDU- Fraktion ist ein Garant für eine solide Finanzpolitik in Wannweil. Sparsame Haushaltsführung, möglichst keine Kreditaufnahme, konsequenter Schuldenabbau, das Machbare vom Wünschenswerten trennen - das mittel- und langfristige Finanzkonzept der CDU-Fraktion hat sich in den vergangenen Jahren im Gemeinderat durchgesetzt.
Trotz magerer Jahre in der Vergangenheit beträgt die allgemeine Rücklage rund 4,2 Millionen Euro, der Schuldenstand knapp 200.000,- Euro. Die Gemeinde kann weiter investieren und tut das auch.
Haushaltsrede 2013
Anträge der CDU-Fraktion
 


Flächennutzungsplan Wannweil - Zukünftige Entwicklung
Ein zentrales Ziel der CDU Wannweil ist der Erhalt möglichst vieler Naturfreiräume auf unserer Markung.
Innenentwicklung geht vor Außenentwicklung - das ist seit mehr als 20 Jahren unser gelebter Grundsatz.
So haben wir maßgeblich dafür gesorgt, dass im Außenbereich nur arrondierende Baumaßnahmen stattfanden und sich die Entwicklung auf den Innenbereich konzentrierte, was im Wesentlichen auch dazu führte, dass im Ortskern keine Leerstände entstanden und alte Häuser saniert wurden.
Es gelang zudem, den Industrievorsorgestandort Mark aus dem Regionalplan zu streichen.
Selbst die Erweiterung des Grabkammersystems auf dem Friedhof diente diesem Zweck, denn die fragliche Erweiterungsfläche wäre die große Wiese beim Kleintierzüchterheim gewesen. Auch hier kann jetzt alles so bleiben, wie es ist.
Die CDU-Fraktion war ihrer Zeit weit voraus, denn schon 1991 beantragten wir im Gemeinderat eine Grundsatzdiskussion zur Frage, ob Flächen aus dem Plan herauszunehmen sind.
Die neueste Entwicklung im Nachbarschaftsverband Reutlingen/Tübingen trägt diesem Thema Rechnung.
Die meisten Gemeinden im Verband - darunter auch Wannweil - werden auf Weisung des Regierungspräsidiums Flächen aus dem Plan reduzieren müssen.
Wannweil wird rund 6 Hektar aus dem Plan streichen müssen, wobei der Gemeinderat noch zu befinden hat, wo dies im Einzelnen sein wird.
 
 


  Einrichtung TigeR - Gruppe / Situation Kindergärten
Die Abkürzung "TigeR" bedeutet, "Betreuung durch Tagesmütter in anderen geeigneten Räumen", ein Modell, das immer mehr Gemeinden wählen, um den Rechtsanspruch, für 30 % der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz bereit zu stellen, zu gewährleisten. Dieser Rechtsanspruch ist in Wannweil von Anfang an gewahrt.
Dabei kann die Situation in den zwei kirchlichen und den beiden Gemeindekindergärten in Wannweil in jeder Beziehung als hervorragend bezeichnet werden.
Mit der Einrichtung der neuen Gruppe in einem Raum der Uhlandschule wurde von Verwaltung und Gemeinderat ein weiterer Baustein geschaffen, um diesen Rechtsanspruch auch weiterhin zu gewährleisten.
Mehr als einhunderttausend Euro wurde in die Räumlichkeit investiert und es ist ein Schmuckstück entstanden, das alle Anwesenden bei der Eröffnung begeistert hat. Die CDU-Fraktion steht zu dieser Investition, auch weil damit die Gemeinde für junge Familien weiterhin attraktiv bleibt.
Klar ist aber auch: Wir stehen auch zum Betreuungsgeld - einfach weil es auch Eltern gibt, die ihre Kinder zu Hause betreuen wollen.
 

Räumlichkeiten der TigeR-Gruppe
in der Uhlandschule

 


Streuobstwiesen in Wannweil - ein Sanierungsfall
  Die CDU-Fraktion bleibt weiter an diesem Thema dran.
Wannweil liegt im sogenannten "Streuobstparadies", das 6 Landkreise im Albvorland umfasst. (Reutlingen, Tübingen, Zolleralb, Esslingen, Böblingen, Göppingen) In diesen 6 Landkreisen liegt die größte zusammenhängende Streuobstlandschaft Europas mit ca. 28. 000 ha. Streuobstwiesen und ca. 1,7 Millionen Obstbäumen. In dieser einzigartigen Kulturlandschaft sind bis zu 5000 Tier- und Planzenarten beheimatet.
Weil die alten Streuobstbestände der Gemeinde Wannweil teilweise in einem sehr schlechten Zustand sind, fordert die CDU-Fraktion seit Jahren Maßnahmen zur Sanierung dieser Bestände. Zwar wurden - auch auf Betreiben der CDU-Fraktion- jährlich Haushaltsmittel zum Schneiden der Nachpflanzungen eingestellt, die Altbestände aber blieben vernachlässigt. Das gilt insbesondere für den Bereich Koblet entlang der Jettenburger Straße. Dieser Bestand liegt sogar im Landschaftsschutzgebiet.
Jetzt endlich kommt Bewegung in die Sache.
Im Herbst 2013 erfolgt eine Baumkartierung durch Studenten der Fachhochschule Rottenburg, im Frühjahr 2014 gibt es einen Blütenrundgang ( "Wannweiler Hanami") und im Spätsommer einen Schnitttag mit Baumwarten des Landkreises.
Bleibt zu hoffen, dass es für möglichst viele Bäume des Altbestandes noch Hoffnung auf Rettung gibt - vor allem müssen die Schnittmaßnahmen an diesen Bäumen dann in absehbarer Zeit beginnen.
Klar ist auch, mit einer einmaligen Pflegeaktion ist das Problem nicht beseitigt, sondern wir brauchen Lösungen, wie wir die Bestände mit Hilfe unserer Bürgerinnen und Bürger langfristig erhalten können.
Baumpatenschaften, ehrenamtliche Pflegemaßnahmen, Pflege gegen Ertrag - es gibt hier einiges an Möglichkeiten, die hier in Frage kommen.
Die CDU-Fraktion wird entsprechende Vorstellungen in die Beratung einbringen.
Antrag der CDU-Fraktion vom 03.12.2012
Mitgliederversammlung Streuobstparadies vom 06.11.2012
 
 
 
 


  Landschaftserhaltungsverband (LEV)
Die CDU- Fraktion hat im Frühjahr 2013 einen Antrag zum Beitritt der Gemeinde Wannweil in den "Landschaftserhaltungsverband im Kreis Reutlingen" gestellt und der Beitritt wurde im Gemeinderat - auch auf Betreiben der Verwaltung - einstimmig beschlossen.
Ziel des LEV ist die Erhaltung unserer durch Land- und Forstwirtschaft geschaffenen Kulturlandschaft. Landschaftserhaltende Flächen sind besonders Wachholderheiden, Magerrasen, Feldhecken oder Streuobstwiesen. Letzteres ist für uns von Bedeutung.
Der Landschaftserhaltungsverband soll Fördergelder aquirieren, die dann auf verschiedene vorgeschlagene Projekte verteilt werden können. Nach bisherigen Informationen stellt das Land jährlich rund 1 Million Euro zur Verfügung, die auf die LEV verteilt werden. Im LEV Reutlingen werden dann verschiedene Projekte gefördert.
Ziel der Die CDU-Fraktion ist es, die Aktivitäten in Sachen Streuobstwiesen zu bündeln und in einem "Projekt" zusammenzufassen, das beim Landschaftserhaltungsverband eingereicht wird.
So können wir hoffentlich Fördergelder zur Sanierung unserer Streuobstbestände bekommen.
Aber auch andere Flächen auf Wannweiler Markung müssen in diese Betrachtung mit einbezogen werden. So stellt sich zum Beispiel die Frage, wie die Gemeinde mit der ehemaligen Viehweide auf der Firsthalde verfährt. Wenn wir sie als Wiesenfläche erhalten wollen, muß die Fläche regelmäßig auch an den Waldrändern abgemäht werden. Zum Teil hat dort die natürliche Wiederbewaldung der Fläche bereits begonnen. Eine Verbuschung kann jedoch nur mit erheblichem Zeit- und Geldaufwand rückgängig gemacht werden.
Weiter sind auch teilweise vernachlässigte Äcker und Wiesen festzustellen, die zu einem "Distel- und Unkrautproblem" auf den benachbarten Grundstücken führen. Auch dieser Entwicklung muß entgegengesteuert werden, wenn wir unsere Kulturlandschaft erhalten wollen.
 
Antrag der CDU-Fraktion vom 25.04.2013
Satzung des Landschaftserhaltungsverband
 
 
 


  Klima- und Naturschutz - Gemeinderat beschließt am 20.02.14 Teilnahme am European Energy Award (EEA)
Der EEA ist eine Zertifizierung für Städte und Gemeinden in dem sich die Kommunen verpflichten, soweit möglich Maßnahmen zu treffen, die der Energieeinsparung und dem Klimaschutz dienen.
Entsprechende Aktivitäten der Kommune werden erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft, um Potentiale des nachhaltigen Klimaschutzes zu nutzen. Das Ergebnis wird durch einen Auditor bestätigt und die Kommune dann mit dem Energy Award - man könnte auch sagen Klimaschutzpreis - ausgezeichnet.

Unabhängig davon setzt sich die CDU-Fraktion seit Jahren für alle Maßnahmen ein, die dem Klima-, Natur - und Landschaftsschutz dienen.

So befaßt sich ein wesentlicher Teil unserer Anträge beim Thema Spinnerei mit Klima- und Naturschutz. Insbesondere zu nennen ist die Einhaltung des KfW 70- Standards bei der Wohnbebauung, das geforderte Energiekonzept im Gewerbebereich, aber natürlich auch die Forderung, dass die Entnahme von Echazwasser für den Kanal im Interesse des Fischbestandes reduziert wird.
Unabhängig davon wurde von Gemeinderat und Verwaltung in Wannweil auch schon einiges auf den Weg gebracht. Zu nennen sind hier im Wesentlichen
  • Die Umstellung der kompletten Straßenbeleuchtung auf quecksilberfreie LED-Lampen mit einem Kostenrahmen von mehr als 100.000, Euro
  • Der Einbau eines BHKW in der Uhlandschule mit der Möglichkeit, die Wärme im Schwimmbad zu nutzen. Bereits jetzt ist eine erheblich Einsparung an Stromkosten zu verzeichnen, die jährlich zwischen 5 - 10.000,- Euro liegen wird.
  • Die Energetische Sanierung gemeindeeigener Gebäude wie Kindergärten und Schule
  • Der Bezug von teurerem Ökostrom aus Wasserkraft
  • Beratungen interessierter Bürger durch die Klimaschutzagentur
  • Die Verteilung der "Bauherrenmappe" mit energetischen Infos an Bauherren
  • Die Beibehaltung des Standards für den ÖPNV, wobei dieses Thema wesentlich auch von finanziellen Aspekten abhängt
  • Die Beseitigung von Wanderhindernissen in der Echaz
 


  Weitere Vorstellungen der CDU-Fraktion zu diesem Thema
  • Untersuchungen zu einem energetischen Zukunftskonzept für den Bereich Rathaus, Gemeindehaus, Haus in der Dorfmitte, Kirche, Martin-Luther-Haus, Pfarrhaus und evangelischer Kindergarten

  • Prüfung einer Solar-/Photovoltaikanlage auf dem jetzt nach dem Hagelsturm zu sanierenden Dach der alten Turnhalle der Uhlandschule

  • Prüfung einer Solar-/Photovoltaikanlage auf dem Dach des neu zu errichtenden Feuerwehrhauses

  • Gebäudesanierungskonzept, d.h. Sanierung oder Veräußerung von Gebäuden der Gemeinde mit dem Ziel einer privaten Sanierung

  • Controlling - regelmäßige Kontrolle der Energie- und Wasserverbrauche bei gemeindeeigenen Gebäuden

  • Regelmäßige Vorlage eines Energieberichtes durch die Verwaltung

  • Projekt "papierloses Büro", d.h. Minderung des Papierverbrauchs durch beidseitiges Drucken, verwenden von Umweltpapier und Ausdrucken nur, wenn erforderlich

  • Zielgruppenorientierte Weiterbildung der Beschäftigten (Hausmeister)

  • Energieprojekte und Energiesparwochen in der Schule, evt. unterstützt oder initiiert vom Förderverein

  • Intensivierung Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema



  Schnelles Internet
Klar - Schnelleres Internet ist auch für uns ein Thema. Die CDU-Fraktion unterstützt alle Entwicklungen, die Wannweil dem Ziel der Breitbandversorgung näher bringen - soweit sich das in einem vernünftigen finanziellen Rahmen machen lässt. Die Rede war zunächst von ca. 130.000,- Euro, die sich Gemeinde, Gewerbe und evt. Privatnutzer hätten teilen müssen. Eine Summe, die eine Verwirklichung der Wünsche eher in die Ferne rücken ließ.
Deshalb ist natürlich auch die Frage von Bedeutung, ob in absehbarer Zeit eine Breitbandversorgung für Wannweil kostengünstiger, u. U. auch ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde möglich sein wird. Gedacht ist da zunächst an eine verfügbare Bandbreite von bis zu 50 MBit/s(Download).
Inzwischen gibt es positive Signale, die einen entsprechenden Netzausbau bis Ende 2014 in Aussicht stellen - ohne kommunale Kostenbeteiligung.

Im November 2013 kam entscheidende Bewegung in die Sache. Die Telekom Deutschland und die Gemeinde Wannweil schließen eine Absichtserklärung über den Ausbau der Breitband-Infrastruktur. Demnach beabsichtigt die Telekom im Jahr 2014/2015 auf eigene Kosten - ohne Beteiligung der Gemeinde - den VDSL-Ausbau im Versorgungsgebiet Wannweil.

Wir als CDU-Fraktion unterstützen alle begleitenden Maßnahmen, die seitens der Gemeinde zu diesem Ausbau erforderlich sind.

Von den Kabelverzweigungen werden die weiteren Breitbandverbindungen über kurze Kupferleitungen zu den Hausanschlüssen geführt, so dass Verbindungen mit bis zu 50 Mbit/s im Download realisierbar sein könnten. Das gilt sicher nicht für jeden Haushalt, aber es werden sich für alle Haushalte wesentliche Verbesserungen ergeben, mindestens 16 Mbit/s.
Der technische Ausbau soll 2014 beginnen und im 1. Halbjahr 2015 abgeschlossen sein.

Die CDU-Fraktion wird die weitere Entwicklung genau verfolgen.


  Besuch von Michael Donth MdB in Wannweil
Am Freitag, den 30.08.13, besuchte CDU-Bundestagskandidat Michael Donth im Rahmen seiner "Sommertour" die Gemeinde Wannweil. Er war in Begleitung mehrerer Wahlhelfer der "Jungen Union", die ihn bei seiner Tour unterstützen. Ziel dieser Besuchsreihe ist das Kennenlernen der Kommunen im Wahlkreis Reutlingen, vor allem aber auch das Gespräch mit dem Bürger und mittelständischen Handwerksbetrieben. Donth wurde von Doris Scherret und Erich Herrmann gegen 15.00 Uhr stellvertretend für den Ortsverband der CDU begrüßt und bei der Tour durch Wannweil begleitet. Schwerpunktthema war natürlich der immense Hagelschaden, der viele Wannweiler Familien getroffen hatte. Im Gespräch mit einzelnen Bürgern wurde deutlich, dass das Unwetter zum Teil katastrophale Auswirkungen hatte und es noch lange dauern wird, bis die Schäden behoben sind. Dabei hob Donth auch die Hilfsbereitschaft der Bürger untereinander und die Leistung der örtlichen Feuerwehren hervor, verwies dabei auch auf die Hilfsbereitschaft gerade auch der "Albfeuerwehren", die tagelang im Albvorland zum Einsatz kamen. Donth hierzu: "Was würden wir ohne Feuerwehren machen? Junge Leute sollten das erkennen und sich wieder vermehrt für dieses Ehrenamt bereit erklären."

Während des Umganges wurde Donth von E. Herrmann über die derzeitigen kommunalen Schwerpunktthemen Wannweils - Spinnerei, Feuerwehrhausneubau, Dorfsanierung, Flächennutzungsplan usw. ins Bild gesetzt. Als Bürgermeister von Römerstein ist Donth jedoch ohnehin über die kommunalen Sorgen und Nöte - auch der Bürger- unterrichtet, aber im Gespräch ergaben sich doch ganz interessante Aspekte auf beiden Seiten.

Stellvertretend für die Wannweiler Mittelständler besuchte Donth die Familie Hennig in der Oberen Mühle sowie die Gärtnerei Weber.
Herr Hennig setzte die Besucher ins Bild und es gab interessante Einzelheiten zur Historie und zum Betrieb der Mühle zu hören. Weiter kam ein breites Themenspektrum zur Sprache, z.Bsp. die Produktpalette der Mühle, die sämtliches Tierfutter herstellt oder handelt, die verschiedenen Mehlsorten und ihre Verwendung und Verarbeitung, die regionale Bedeutung der noch in Betrieb befindlichen Mühlen, der Zuliefererbereich aus der Landwirtschaft, aber auch Probleme der Landwirtschaft selbst oder wirtschaftliche Probleme eines Mittelständlers in dieser Branche. Begeistert zeigte sich Donth vom "Lädle" der Mühle und die Vielzahl der Kunden während unseres Aufenthalts zeigte, dass die Mühle ein fester Bestandteil in der Wannweiler Geschäftswelt ist. Die Familie Hennig machte deutlich - die Mühle soll auch weiterhin Bestand haben und der Betrieb fortgesetzt werden.
Gleiches gilt für die Gärtnerei Weber, die vom Hagel schwer getroffen wurde. In einem ausführlichen Gespräch mit der Familie Weber erfuhren die Besucher auch hier, wo der Schuh drückt und welche Probleme sich in der Branche in den letzen Jahren ergeben haben Auch hier geht es weiter, obwohl die Höhe des Schadens durchaus existenzgefährdend war. Derzeit laufen noch die Sanierungsmaßnahmen an den Gewächshäusern - aber aufgeben kommt nicht in Frage. Das - und da waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig - zeichnet unsere schwäbischen Mittelständler aus. Donth war beeindruckt von der positiven Entwicklung dieses Betriebes bis zum heutigen Tage und lobte vor allem auch die ansprechende Pflanzung entlang der Gärtnerei und der Kirchentellinsfurter Straße. "Ein idealer Standort an der Durchgangsstraße - da lohnt es sich, weiterzumachen. Hoffentlich können Sie Ihren Betreib bald wieder aufnehmen", so Donth zum Abschluss des Besuches.

Bereits weit im Vorfeld hatte der CDU- Ortsverband Wannweil für den 30.08.13 ein kleines Grillfest mit den CDU-Mitgliedern auf dem Gütle von Erwin Hallabrin geplant und so wurden Michael Donth und seine Begleiter noch zu einem Fleisch und einer Wurst eingeladen. Da wurde es dann zum Teil noch mal politisch, bis Michael Donth gegen 20.00 Uhr Wannweil verließ. Seine politische Botschaft an den Ortsverband: "Keine Stimme verschenken, beide Stimmen für die CDU."

 
www.michael-donth.de
www.facebook.de/DONTH.CDU
 


  Kinderferienprogramm der CDU
Am Mittwoch, den 28. August um 13:30 h starteten 11 Buben und ein Mädchen, sowie zwei erwachsene Begleiter vom Bahnhof Wannweil aus zu einer "DINO-Rallye" ins Paläontologische Institut der Uni Tübingen.
Vom Hauptbahnhof gings durch die Anlagen, über die Platanenallee, die Mühlstraße hinauf, am Lustnauer Tor hinunter, um beim Nonnenhaus eine Rast einzulegen, die allen Teilnehmern mit einem leckeren Eis versüßt wurde. Dann spazierte man durch den Alten Botanischen Garten, an der Neuen Aula vorbei in die Sigwartstraße, wo sich das Geologische Institut befindet. Nach kurzer Wartezeit begrüßte uns die wissenschaftliche Mitarbeiterin, Frau Beckmann, und ließ gleich alle staunen über die Versteinerungen der Ichthyosaurier, die das Treppenhaus schmücken. Weiter ging es zu anderen eindrucksvollen Meeresbewohnern des Mesozoikums (Erdmittelalters) den teils riesigen Ammoniten und dann zu den landbewohnenden Sauriern - oder besser, was sich in unserer Region davon hat finden lassen. Besonderes Interesse fand der rekonstruierte Kopf eines Tyrannosaurus rex (wohlbekannt aus dem Film "Jurassic-Park"), aber auch die gewaltigen Gliedmaßen des Diplodocus-Saurus beeindruckten alle.
Bei einem Abschlußquiz konnte das neu erworbene Wissen getestet werden und zur Belohnung durfte sich jeder eine ganz kleine Versteinerung aussuchen. Zurück nach Wannweil fuhr man mit Bus und Bahn und kam dort müde aber wohlbehalten um 17:30 Uhr an.

   

Stand: 05/2014